Projekte zur Mathematikdidaktik im Schulkontext

Bedeutung von Darstellungsformen

Ziele:
  • Analyse von Darstellungsformen bei der Einführung von „bedingten Wahrscheinlichkeiten“
Methodisches Vorgehen:
  • Implementierung von verschiedenen Darstellungsformen und Informationsformaten in einer zehnten Klasse
  • Befragung der Schülerinnen und Schüler zur Akzeptanz, Präferenz und Qualität der (verwendeten) Darstellungsform
Zentrale Ergebnisse:
  • Jugendliche präferieren Baumdiagramme mit absoluten Häufigkeiten.
  • Das Interesse an Aufgaben und die Nützlichkeitseinschätzung im Lernprozess hängen nur bedingt miteinander zusammen.
Zum Weiterlesen:
Rach, S. (2018). Visualisierungen bedingter Wahrscheinlichkeiten Präferenzen von Schülerinnen und Schülern. mathematica didactica, 41(1).

Lernen aus Fehlern im Mathematikunterricht

Ziele:
  • Unterstützung des Lernens aus Fehlern im Mathematikunterricht
Methodisches Vorgehen:
  • Lehrkraftfortbildungen zu einer positiven Fehlerkultur und Einsatz von Strategien zum Umgang mit Fehlern im Mathematikunterricht
  • Quantitative Studie mit 32 Klassen der Jahrgangsstufen 6-9 mit Kontrollgruppe
Zentrale Ergebnisse:
  • Fortbildung zu positiver Fehlerkultur führt zu einer positiveren Wahrnehmung von Fehlern (im affektiven Bereich) von Schülerinnen und Schülern, nicht zwangsläufig jedoch zu einer Verbesserung des individuellen Lernens aus Fehlern
Zum Weiterlesen:
Rach, S., Ufer, S. & Heinze, A. (2012). Lernen aus Fehlern im Mathematikunterricht: kognitive und affektive Effekte zweier Interventionsmaßnahmen. Unterrichtswissenschaft, 40(3), 212-234.

Die Methode der Aufgabenvariation im Mathematikunterricht

Ziele:
  • Unterstützung der Gestaltung eines vernetzenden, fächerübergreifenden und anwendungsorientierten Mathematikunterrichts
Methodisches Vorgehen:
  • Theoretische und schulpraktische Untersuchungen zur Aufgabenvariation als Unterrichtsmethode für einen vernetzenden, fächerübergreifenden  Unterricht unter dem besonderen Aspekt der mathematischen Modellierung beim Problemlösen.
  • Entwicklung eines Fortbildungskonzeptes für Mathematiklehrkräfte
Zentrale Ergebnisse:
  • Die Anwendung der Methode der Aufgabenvariation ermöglicht eine differenzierte und offene Unterrichtsgestaltung.
  • Die Schülerinnen und Schüler können ihrem Leistungsniveau entsprechend eigenverantwortlich neue Aufgabenstellungen finden und bearbeiten.
  • Das Suchen nach neuen Fragen zu einem (gestellten) Problem zwingt zum inhaltlichen Durchdenken des Problems sowohl vom Sachkontext als auch von der mathematischen Seite her.
  • Fächerübergreifende Fragestellungen, Vernetzungen auf unterschiedlichen Ebenen und zwischen verschiedenen (mathematischen) Bereichen ergeben sich wie von selbst und erfordern das entsprechende Wissen und Können von den Schülerinnen und Schülern.
Zum Weiterlesen:
Leneke, B. (2013). Aufgabenvariation als Unterrichtsmethode für einen vernetzenden Unterricht. In: Mathe vernetzt Anregungen und Materialien für einen vernetzenden Mathematikunterricht (Band 3, S. 36-41). Hallbergmoos: Aulis Verlag
Leneke, B. (2009). Aufgaben variieren - Mathematik erfinden und erleben In: T. Leuders, L. Hefendehl-Hebeker & H.-G. Weigand (Hrsg.): Mathemagische Momente (S. 112 119). Berlin: Cornelsen Verlag.

Letzte Änderung: 15.05.2019 - Ansprechpartner: Webmaster